Leave a mark, not a stain – Hinterlasse eine Markierung, keinen Fleck!

Dieser Satz meines Bruders Hasan klingt noch immer in meinen Ohren nach, seitdem ich ihn bei meiner Aufnahme als Shriner kennengelernt hatte. Sein Vater meinte immer zu ihm, dass man als Mensch etwas Gutes Hinterlassen solle, etwas was auch nach seinem Ableben noch in dieser Welt wirkt. Nun ja, das klingt auf den ersten Blick nach einer großen Aufgabe. Ein Architekt plant und baut ein Gebäude, welches Jahre oder/und Jahrhunderte überdauern kann. Ein Schriftsteller schreibt Texte und Bücher, welche noch von Generationen nach uns gelesen und interpretiert werden können. Wissenschaftler und Ärzte finden Möglichkeiten Krankheiten zu besiegen und dadurch das Leben für Generationen danach leichter zu machen… Diese Liste kann man beliebig lange fortsetzten und vor allem auch granularer…

Muss es denn immer etwas so großes sein? Kann nicht auch eine eher scheinbare Kleinigkeit für den einen Menschen (der dies bewusst oder unbewusst macht) für einen anderen etwas Großes sein? Eben eine Änderung des Blickwinkels von einem Fleck auf eine Markierung?

Das Lächeln eines Kindes kann ein ganzes Herz erweichen und kann die größte Belohnung sein, die man bekommt. Nachdem sich viele Freimaurer in zu vielem „Vereinsgehabe“ verlieren, habe ich lange nach einer Gruppierung innerhalb der Freimaurerei gesucht, denen die humanitäre Arbeit am Herzen liegt und im Vordergrund steht. So kam ich zu den Shriners und hoffe dort genau dies zu finden.

Hier werden Kinderkrankenhäuser unterstützt und auch lokale, sowie regionale Projekte. Ziel ist es, sich nicht selbst zu ernst zu nehmen und den Spaß und die Freundschaft ins Licht zu stellen und zudem die Hilfe nicht zu vergessen. Es geht alles um die Kinder…

Kinder sind oft die leidtragenden Wesen, wenn es um bewaffnete Konflikte in der Welt geht. Sie verlieren Familienmitglieder, ihr Zuhause, erleben schreckliche Momente und sind geprägt für ihr Leben. Schlimmstenfalls erfahren sie auch körperliche Verletzungen und Verstümmelungen.

Und hier kommen die Shriners ins Spiel. Kinder unter 18 Jahren und deren Familien werden betreut und ihnen geholfen. Natürlich kostenlos in ihren Krankenhäusern und solange bis dem Kind geholfen werden kann.

Warum also nicht eine „kleine Kerbe“ in der Geschichte hinterlassen und sich genau solch einem Verein anzuschließen um Kindern zu helfen? Mit Arbeit und natürlich auch Spenden diese Idee zu unterstützen und zu helfen.

Ich selbst habe diese Frage für mich mit einem klaren „Ja“ beantworten können, wie auch 15 weitere Brüder. Natürlich war ich, als eher ein rationaler Mensch, anfangs nicht begeistert von dem Aufnahmeritus der Shriners. Dies erinnerte eher an eine Studentenverbindung, als an eine Gruppe von Freimaurern. Der Sinn dieser für mich unerwarteten Aufgaben erschließt sich einem erst am Ende des Tages, als eine Erklärung folgte. Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass es den ganzen Stress wert ist und vor allem einen tieferen Sinn hat. Man trifft tolle Brüder, die sich selbst nicht zu ernst nehmen. Die eine Freude am Geben und vor allem Helfen haben und ihre Überzeugung teilen.

Wenn euer Interesse geweckt ist, dann meldet euch unter https://www.emiratshriners.com/ oder direkt bei mir.

Wir können von den Kindern so viel lernen. Ein Kind, was wieder gelernt hat zu Lächeln, weil wir ihm mit „einer Kleinigkeit“ helfen konnten und dadurch einen „großen Einschnitt“ im Leben des Kindes zu hinterlassen, ist mehr wert als alles Geld der Welt. Es ist unbezahlbar! Und wir können lernen, wie wichtig das Leben selbst ist und (wie nun schon oft erwähnt) uns nicht immer so ernst zu nehmen.

Entdecken wir das Kind in uns wieder…und hinterlassen wir „unsere Kerben“…

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