Freimaurerei und Musik – in diesen heil´gen Hallen…

Einleitung

Als ich mich hinreißen lies eine Arbeit in diesem Maurerhalbjahr zu halten, dachte ich spontan an Musik und Freimaurerei. Das Thema bietet sich ja förmlich bei mir an…..ich stehe auf gute Musik und bin Freimaurer… Mein Ziel war es mal richtig dieses Logenhaus zu rocken und nicht nur sanfte Töne erklingen zu lassen.

Doch leider entwickelte sich dieses Vorhaben schwieriger als ich dachte. Spontan kam mir in den Sinn, den Vortrag durch eine Abhandlung über den F.z.a.S. zu ersetzen, aber dann befasste ich mich immer intensiver mit der Thematik.

Natürlich lassen sich die bekannten Klassiker aus Mozarts Zauberflöte auch hier wieder präsentieren und auch besprechen. Dennoch möchte ich einen gewissen Teil dieser Arbeit auch der eigentlichen Wirkung im Tempel und bei der Tempelarbeit widmen.

Die historische Entwicklung…

Ich möchte auch kurz auf die historische Entwicklung der Logenlieder und Freimaurer Musik eingehen. Hier zitiere ich aus dem „Internationales Freimaurer-Lexikon“ von Eugen Lennhoff und Oskar Posner (1932):

„Die ersten Freimaurer-Gesänge sind Tafellieder, die, dem Brauche der Logen entsprechend, bei der Arbeit in der Wirtstube im Chor gesungen wurden. Sie stützen sich musikalisch auf bekannte Lieder. So ist das älteste englische Freimaurerlied mit dem Texte des „Entered Apprentice’s song“, das von Birkhead stammt, auf eine alte Melodie gesetzt, die schon 1720 gedruckt erschien.

Zu der Serie dieser alten Lieder gehört weiters der Lehrlingsgesang und die heute noch gesungene Hymne „Hail masonry divine“, die nach der Melodie „God save the king“ gesungen wurde. Diese heute als englische und später preußische Hymne gesungene Komposition stammt von dem Engländer Carey und erscheint zum ersten Mal auf dem Kontinente in einem Freimaurer-Liederbuche. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass, wie der Prager M.Historiker Paul Nettl nachgewiesen hat, die ältesten Freimaurerlieder sich als unterlegte Texte zu viel gesungenen Volksliedern oder Gassenhauern erweisen. Die Zahl der Lieder nahm derartig zu, dass bereits 1730 Sammlungen erscheinen könnten. Ebenso 1735 und 1737 französische, später auch holländische. Das erste deutsche Freimaurer-Liederbuch stammt von Ludwig Friedrich Lenz und ist 1746 erschienen. Als Komponisten verschiedener Freimaurer-Lieder sind zu nennen: Johann Adolf Scheibe (1749), der Musiker Gorner, der 1749 eine Sammlung von Liedern herausgab und schließlich Johann Gottlieb Naumann, dessen Kompositionen (40 Freimaurerlieder 1782) deswegen von Wert sind, weil sie bei Mozart, wenn auch entfernt, anklingen. Naumann schrieb auch 1781 eine Oper „Osiris“, die von Nettl als Vorläufer der „Zauberflöte“ — nicht nur textlich — bezeichnet wird.

Den kostbarsten Schatz freimaurerischer Musik lieferte Wolfgang Amadeus Mozart, der neben der „Zauberflöte“ für seine Loge eine Reihe von Einzelgesängen und Kantaten (s. Mozart) komponierte. Nachdem die Musik zu einem Bestandteil des freimaurerischen Rituals geschaffen war, ist die Zahl der Musik-Stücke, wie die Bibliographie von Wolfstieg zeigt, ins Unendliche angeschwollen. Zahllos sind die Lieder- und Gesangbücher sowie die Instrumentalkompositionen. In den deutschen Ritualen wird Musik zur Einleitung und zum Schlusse in den Pausen der Ritualhandlungen sowie zu deren Begleitung eingeschaltet. Der Chorgesang wird in deutschen Logen besonders gepflegt als „Gemeindegesang‘, während amerikanische Logen eigene Chorvereinigungen aufstellen.

Auch in französischen Logen beginnt man der Musik wieder eine größere Rolle in der  Weihehandlung einzuräumen, wofür ein Preisausschreiben der Pariser Loge „La Rose des Septante“ einen Beweis ablegt. Die am meisten verwendeten Instrumente sind Orgel und Harmonium. Viele Logen besitzen Streichquartette. Besonderer Berühmtheit erfreut sich das Dresdner Bläserquartett. In allerjüngster Zeit ist in Holland und Frankreich der Versuch unternommen worden, die mitunter auch unzulänglichen Darbietungen durch gute Schallplatten zu ersetzen ein Vorgang, der nicht unwidersprochen geblieben ist.“

Die Klassiker…

Natürlich werden in vielen der Logen und Tempelarbeiten immer noch die Klassiker gespielt. Die Stücke aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791, Komponist der Klassik, eines der allumfassendsten musikalischen Genies, bekanntestes Stück mit freimaurerischem Bezug ist „Zauberflöte“) haben im Laufe der Jahre nichts an ihrer Faszination und Schönheit verloren. Auch haben die Texte und deren Inhalt eine Symbolik, die auch in der heutigen Zeit nichts an ihrer Aktualität verloren hat.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass es weitere Künstler der Klassik gegeben hat, wie (Franz) Joseph Haydn, – Österreichischer Komponist der Klassik, Schöpfer vieler Symphonien (1732 – 1809).

Als Beispiel für die freimaurerischen Bezüge in dem Texte der Zauberflöte möchte ich die „Arie des Sarastro“ aus der Zauberflöte hier darstellen:

In diesen heil’gen Hallen,

Kennt man die Rache nicht.

Und ist ein Mensch gefallen,

Führt Liebe ihn zur Pflicht.

Dann wandelt er an Freundes Hand

Vergnügt und froh ins bessere Land.

Dann wandelt er an Freundes Hand

Vergnügt und froh ins bessere Land.

 

In diesen heil’gen Mauern,

Wo Mensch den Menschen liebt,

Kann kein Verräter lauern,

Weil man dem Feind vergibt.

Wen solche Lehren nicht erfreun,

Verdienet nicht ein Mensch zu sein.

Wen solche Lehren nicht erfreun,

Verdienet nicht ein Mensch zu sein.

Freimaurerische Musik im Fernsehen…

Ich möchte gerne noch auf eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens hinweisen, welche sich mit Freimaurerischer Musik in der Neuzeit beschäftigt hat. Den kompletten Beitrag hier zu zeigen würde den Rahmen des Vortrages weit überschreiten, dennoch möchte ich für die interessierten noch den Link zu dieser sehr informativen Reportage veröffentlichen:

http://www.3sat.de/page/?source=/musik/171929/index.html

neuere Lieder mit freimaurerischen Bezügen…

Auch in der neueren Zeit finden sich immer wieder freimaurerische Bezüge in den Liedern oder auf den Covern von einigen Bands wieder. Ich möchte hier einige Beispiele aufzeigen ohne darauf einzugehen, ob die Musiker Freimaurer sind der nicht. Lediglich bei den verstorbenen Brüdern kann ich das gern erwähnen.

Ich möchte gerne ein paar Beispiele von Album-Covern darstellen, welche freimaurerische Elemente beinhalten oder einen direkten Bezug haben.

Weitere Hinweise unter: http://freemasonry.bcy.ca/fiction/music.html

  • Dead Kennedys – Frankenchrist von 1985 (Alternative Tentacles)

frankenchrist

Auf dem Cover ist ein Bild einer Shriners Parade zu sehen

  • Soft Cell – The Singles von 1986 (Phonogram Ltd.)

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Liedzitat: „Standing to order at the door of Lodge Pink Flamingo, crying in the rain.“ Ebenso sind freimaurerische Elemente auf dem Cover

  • Ultravox – Hymn von 1982 (Chrysalis Records)

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auf dem Cover sind viele freimaurerische Symbole enthalten, wenn auch das Lied keinen textlichen Bezug zur Freimaurerei hat.

  • Dream Theater – A Rite of Passage von 2009 (Roadrunner Records)

A+Rite+of+Passage

Winkel und Zirkel auf dem CD Cover

Abgesehen von den Covern finden sich auch maurerische Bezüge in einigen Liedern und
Texten wieder.

  • Louis Armstrong (1900 – 1971), der berühmte amerikanische Jazz Musiker verwendet in deinen Stücken einige Symbole und Sinnbilder aus der Freimaurerei. Bekannt ist vor allem „Wonderful World“ von ihm geworden. Er war nachweislich Freimaurer.
  • Nat „King“ Cole (1919 – 1965) ist ein ebenso bekannter amerikanischer Sänger der 60er Jahre und in seine 1943 bei Capitol Records veröffentlichten Stück „Straighten Up and Fly Right“ findet sich die auf Freimaurerei bezogene Passage „everything was on the square“ wieder. Auch er war Freimaurer.

Aber auch in der neuen Pop-Geschichte und auch im Heavy Metal finden sich diese textlichen Symbole wieder:

  • Dream Theater auf dem 2009 bei Roadrunner Records erschienenen Album „A Rite of Passage“ findet man die Stelle „Bound by oath and honour / Like the rose and cross”
  • Blur auf dem 1995 bei Food/EMI Music Publishing Ltd. erschienenen Album “the great escape” findet sich im Lied “Mr Robinson’s Quango“ die Textstelle „He´s a self-professed savior of the dim right wing / He got respiratory problems and a mason’s ring”
  • Soft Cell auf dem 1986 bei Phonogram Ltd. herausgebrachten Album „Singles“ kommt folgendes vor: „Standing to order at the door of Lodge Pink Flamingo, crying in the rain.“

 

Die Wirkung im Tempel…

Freimaurerei war im Laufe der Geschichte schon immer sehr fest mit Musik verbunden. Bedenke man nur, dass Mozart selbst sehr viele Elemente aus dem Ritual und der Symbolik der Freimaurer in die Zauberflöte aufgenommen hat, so wird einem aufgenommenen Freimaurer ein ganz neuer Blickwinkel auf dieses Stück ermöglicht. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn gerade Stücke aus der Zauberflöte vermehrt in den Ritualen der weltweiten Logen vorkommen.

Natürlich gibt es feste Stücke wie das sogenannte Bundeslied in fast allen Logen. Grundsätzlich ist der Bruder, welche für die Auswahl der Musikstücke zuständig ist (der sog. Musikmeister) aber frei in seiner Auswahl und trägt einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, dass die nötige Atmosphäre während einer Arbeit geschaffen wird.

Wie wird die Musik wahrgenommen?

Wie kann man nun kurz beschreiben, was genau die Musik dazu beiträgt, diese einmalige Stimmung zu schaffen……hmmmmm, nicht ganz so einfach wie es scheint. Es ist sehr viel leichter für Brüder Freimaurer zu sagen, da genau diese eben das Ritual und seine Wirkung kennen. Daher habe ich für diese Zeichnung die Brüder der Loge zur Wahrheit gebeten sich Gedanken zu machen, welche Atmosphäre die Musik während einer Arbeit schafft und wie es jeder für sich empfindet. Bevor ich jedoch zu den Aussagen der Brüder komme, möchte ich kurz den Meister vom Stuhl der 3 Pfeile zitieren. Dieser sagte sinngemäß, dass eine Tempelarbeit ohne Musik so wäre, als nur den Text der Zauberflöte zu lesen. Man muss diesen Gesamteindruck auf sich wirken lassen.

Für einige der Brüder waren die folgenden Hauptpunkte sehr wichtig im Zusammenhang mit einer Tempelarbeit und der dazugehörigen Musik:

  • Hervorrufen einer feierlichen Stimmung
  • Unterstützen meditativer Entspannung bei innerer Wachheit
  • Musik unterstreicht besondere Sequenzen der Arbeit und hilft Teile der Arbeit zu überbrücken.
  • Eintauchen in das „große Ganze“

Betrachten wir kurz diese Punkte, so lässt sich sagen, dass dies sicherlich einer der Hauptaspekte ist. Der feierliche Ablauf, der Aufbau des Raumes und eben die Musik führen zu einer gewissen festlichen Stimmung, welche einem sofort bewusst wird, wenn man den Raum betritt. Diese Gesamtstimmung, wenn man sich auf sie einlässt, unterstützt einen sicherlich eine gewisse meditative Entspannung zu erreichen. Mir selbst dienen diese Arbeiten vor allem, meine durch den profanen Alltag geschwächten Batterien wieder aufzuladen und persönliche Kraft daraus zu tanken. Ich nehme diese Arbeiten somit als eine Art Meditation untermalt von der passenden Musik war.

Ein anderer Bruder schrieb mit dazu: „Die Musik beim Ritual führt mich durch das Ritual. Das Ritual vollzieht einen Bogen, ein Bogen der sich langsam nach oben steigert und nach seinem Höhepunkt mich wieder zurück führt und mich das Erlebte verarbeiten lässt.“

Man erkennt also deutlich auch einen weiteren Zusammenhang zwischen dem Ritual und der Musik. Die Musik dient als eine Art „tragendes Element“. Sie verbindet die Teile des Rituals zu einem großen Ganzen und führt den Bruder durch dieses. Gerade nach dem Vortrag des Redners dient die Musik noch dazu, dass sich der Einzelne mit dem eben gehörten und seinen Gedanken dazu beschäftigen kann und für sich das Gehörte auch verarbeiten kann.

Vergleiche zu anderen Kulturen

Natürlich ist dieser Punkt nichts wirklich Neues und nicht ausschließlich der Freimaurerei vorbehalten. Musik als ein Teil einer rituellen Arbeit kommt in fast allen Kulturen der Welt vor und ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Stämme in Afrika z.B. nutzen Musik und Rituale um sich in Trace zu versetzen und somit eine Art Bewusstseinserweiterung zu erlangen um mit ihren Göttern in Kontakt zu treten. Hier ist ein tiefes Verständnis für sie Musik und die Rolle, welche sie einnimmt deutlich tiefer verwurzelt, als in unserem Kulturkreis. Doch auch hier wird in Kirchen oder Moscheen der Gottesdient mit der passenden Musik unterstützt. Ob allerdings hierbei eine meditative Atmosphäre geschaffen wird, sei einmal da hingestellt.

Musik verbindet

Ich möchte gern ein weiteres Zitat eines Bruders betrachten: „Musik ist das Medium, welches über die engen Grenzen der Sprache hinweg alle Menschen miteinander verbindet. Sicher ist Sprache auch eine Form der Kunst und das Werk eines guten Schriftstellers/Dichters ein Kunstgenuss. Doch ist Sprache – wenn schon nicht an ein Volk, so doch an einen Kulturkreis gebunden. Musik jedoch ist etwas, das über  Grenzen und Kulturkreise hinausreicht.“

Es ist wahr, dass sich Personen aus unterschiedlichen Kulturkreisen treffen und zusammen musizieren können. Also können sich diese Menschen zu mindestens auf einer musikalischen Ebene einen Austausch untereinander vornehmen. Musik ist also „die Sprache der Harmonie“. Hierbei geht die Musik tief ins Herz und verbindet Menschen, welche evtl. nichts miteinander zu tun haben. Auch hier kann man die Parallelen zur Freimaurerei ziehen, denn auch wir sind eine Gruppe von ungleichen, welche im normalen, profanen Leben evtl. nie zueinander gekommen wäre.

Musik – Ein Entwicklungsprozess?

Ein Bruder beschrieb die Musik im Ritual als einen persönlichen Entwicklungsprozess. In jungen Jahren sind ihm die Wohlklänge eher als ein reizvoller Musik Beitrag erschienen, wohingegen ihm heute vor allem „die Symbiose von Ritualistik und Musikwerk am Herzen liegt“.

Man sieht also deutlich in dieser Aussage eines: Musik ist bei einer Arbeit kein starres Element, sondern muss sich der Art der Arbeit (z.B. ist die Musik einer Aufnahme anders als die einer Erhebung in den 2. Grad) anpassen und auf das Ritual abgestimmt werden.

Zum anderen empfindet man die Musik unterschiedlich, je mehr man sich auch mit dem eigentlichen Ritual und der Symbolik in diesem beschäftigt.

Musik als Symbol

Im Folgenden möchte ich die Musik als ein Symbol im Ritual betrachten. Dabei zitiere ich frei einen Bruder unserer Loge: Musik war schon immer ein Symbol für das Wahre, das Gute und das Schöne. Besonders im Ritual des Freimaurerbundes zur aufgehenden Sonne steht die Musik im Ritual für das Symbol der Schönheit. Unser Bund verbindet speziell hiermit Beethovens neunte Symphonie. Nicht nur die Noten, nein speziell die Melodien sind ergreifend und auch der Schlusssatz des Chores „Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, […] alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.“ zeigt mit seinem Text Inhalt die Ziele der Freimaurerbewegung auf. (hierbei soll erwähnt sein, dass Beethoven kein Freimaurer war, aber der Freimaurerei sehr nahe stand).

Somit kann man also auch direkt sagen, dass die Musik nicht nur durch das Ritual führt, die Arbeit trägt und begleitet, nein sie ist auch ein tragendes Element.

Lieder der Freimaurer

Wir haben schon zu Beginn gehört, dass sich freimaurerische Musik aus den Tafelliedern entwickelt hat. Diese Sitte pflegen die Logen noch heute. Auch heute singen die Brüder Lieder in der Runde. Leider kommt es inzwischen oft von Band und mancher brummt so leise vor sich hin. Aber „das gemeinsame Singen in der Kette unterstützt mental den Zusammenhalt der Brüder untereinander.“ Daher wird bei einer Aufnahme und auch bei vielen AFuAM Logen gern Lieder wären den Arbeiten gesungen. Alleine während einer Tafellogen werden sehr viele Lieder gesungen, von der Nationalhymne bis hin zum sogenannten Bundeslied, was natürlich bei steigendem Alkoholspiegel und zu später Stunde immer spaßiger klingt.

Fazit und persönlicher Gedanke

Wie ihr euch alle nun vorstellen könnt, ist die Vielfalt von freimaurerischer Musik und vor allem mit freimaurerischen Bezügen umfassend und würde diesen Rahmen sprengen. Alleine über das Thema „Freimaurerei und Musik“ kann man ein ganzes Buch schreiben. Ich hoffe aber dennoch dass ich mit dieser Arbeit einen ersten (kleinen) Eindruck vermitteln konnte, der euch anregt auf eure eigene Reise durch die Welt der Musik zu gehen und hier oder da die Handschrift der Freimaurerei wiederzufinden.

Man muss jedoch immer unterscheiden zwischen den Liedern die Freimaurer geschrieben haben, welche sie in den Ritualen verwenden und denen, die mit den Symbolen und Themen der Freimaurer nur „spielen“.

Jeder selbst muss hier sein persönliches Erlebnis im Tempel finden. Den Zusammenhang zwischen der Musik und dem Ritual kann man allerdings nur unter einer Prämisse selbst erfahren: Man muss sich diesem Bund anschließen und es selbst erleben.

Ich möchte schließen mit einem Zitat unseres Meisters vom Stuhl:

„[Musik ist] ein sehr wichtiger Bestandteil, der nicht mit dem Wort im Tempel konkurrieren muss, sondern der auf der Winkelwaage dem Gesprochenen auch der Handlung begegnen kann und soll.“

2 Gedanken zu “Freimaurerei und Musik – in diesen heil´gen Hallen…

  1. Pingback: Freimaurer-Rituale – mit Mozart und Peter Fox | FREIMAURER [blog]

    1. Lieber Philip, vielen Dank für deinen sehr interessanten Artikel…..ich werde Peter Fox durchaus einmal vorschlagen…zudem hoffe ich dass meine berufliche Arbeit mich einmal in die Nähe deiner Bauhütte bringt.

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